Montag, 30. April 2007

Nicoya Halbinsel, Costa Rica

Sonne, Straende, Surfen und Sauhitze sind die Schlagwoerter mit denen sich die letzten 1 1/2 Wochen zusammenfassen lassen. Inzwischen bin ich also in Mittelamerika angekommen!

Nach der Rueckkehr von Kathi und mir von San Pedro nach Santiago fuhren wir ueber das Wochenende in ein Weingut von Kathis Verwandten. Neben Spaziergaengen durch die Weingaerten besuchten wir auch ein Rodeo, die chilenische Form des Stierkampfes, bei der der Stier nicht zu Schaden kommt, sondern die Geschicklichkeit von Cowboys im Umgang mit den Tieren geprueft wird. Nach diesem Wochenende hiess es aber leider bereits Abschied nehmen von Chile, Kathis Verwandten und fuer mich vor allem natuerlich auch von Kathi selbst, die zurueck nach Oesterreich in die Arbeit musste. Waehrend sie ein Flugzeug nach Europa nahm, ging meines nach San Jose in Costa Rica.

Nach einer Nacht in San Jose gings in einer 6-stuendigen Busfahrt an die Pazifikkueste auf nach Tamarindo im Norden der Nicoya Halbinsel. Dort erwartete mich schon Severin, mit dem zusammen ich die naechsten Wochen unterwegs sein werde. In Tamarindo hiess es fuer mich vor allem einmal erste Surferfahrungen zu machen und mir eine eigene Ausruestung zuzulegen. Nach laengerem Suchen fand ich eine gebrauchtes Brett, das mir ob der kurzen Laenge zwar den Anfang schwerer macht, aber hoffentlich so richtig ab geht, sobald ich Fortschritte mache.

This album is powered by BubbleShare - Add to my blog

Die Straende an der ganzen Kueste sind wunderbar, weicher Sand, palmengesaeumt und herrlich warmes Wasser. Einmal aus dem Wasser heraussen ist das einzige woran man sich gewoehnen muss die tropisch schwuele Hitze. Selbst wenn man wie wir den ganzen Tag nur in Badehosen herumlaeuft laesst das Saunagefuehl kaum je nach. Erfrischung bereiten nur die gelegentlichen wolkenbruchartigen Tropengewitter, die in der naechsten Zeit wohl haeufiger werden, da gerade die Regenzeit einsetzt.

Tamarindo war mit seiner gut ausgebauten Infrastruktur als Ausgangspunkt ideal, mit der Zeit wurde es aber etwas anstrengend, weil es sehr touristisch und teuer ist. Deshalb haben wir uns entschlossen, die Spanisch Kurs Plaene auf die Zeit in Nicaragua zu verschieben. Stattdessen machten wir uns von Tamarindo in den Sueden nach Playa Avellana auf, wo uns ein einsamer Strand und eine sehr gechillte Unterkunft gleich daneben erwarteten. Im Anschluss mieteten wir uns fuer 3 Tage zusammen mit Hugi, einem Schweizer, den wir in Tamarindo kennengelernt hatten, einen Jeep, um die weniger leicht zugaenglichen Kuestenabschnitte der Nicoya Halbinsel kennenzulernen. Einsame Straende mit besten Surfbedingungen, abenteuerliche Flussdurchquerungen und eine Regenwaldwanderung zu einem Wasserfall in Montezuma waren die Hoehepunkte dieser Tage.

Inzwischen sind wir an der Suedspitze der Nicoya Halbinsel in Santa Teresa angekommen. Der Swell ist im Moment so stark, dass in den riesigen Wellen vor allem das auf dem Brett bleiben und das Abbauen der Angst vor dem in die Waschmaschine Kommen zaehlt. In jedem Fall eine gute Uebung fuer meine koerperliche Fitness und in den naechsten Tagen sollen sich die Bedingungen bessern, sodass ich hoffentlich wieder ein paar Rides abbekomme.

Pura Vida

Bernhard

1 Kommentar:

Stephan hat gesagt…

cool - ich wusste gar nicht dass Du auch einen Reiseblog machst!

just added to my blogroll :-)

Stephan